Der Kölner Dom

Ich war ungefähr acht Jahre alt, als ich mit meinem Eltern und meiner Schwester zum ersten mal in Köln war. Damals besuchten wir Verwandte, die dort schon länger lebten – und hoffentlich dies auch noch heute tun. Natürlich war es ein touristisches Muss, dass wir uns gemeinsam, samt der umfangreichen Dauerausstellung an Reliquien, den Kölner Dom anschauten. Ich war allerdings zu der Zeit noch viel zu jung um zu verstehen, welche Bedeutung seine Kunstschätze haben. Einen starken Eindruck haben sie dennoch in meiner Erinnerung hinterlassen. Und obwohl ich durch meine atheistische Erziehung überhaupt keinen Bezug zu irgendeiner Religion und den damit verbundenen Bräuche habe, bin ich dennoch irgendwie von diesem Bauwerk fasziniert. Das mag womöglich auch an dem neo-gotischen Baustil des Domes liegen, der irgendwie etwas mystisches-geheimnisvolles sowie verspieltes in meinem Auge verkörpert. – Ich sollte mir unbedingt eine erneute Reise in die Rheinstadt mit einem zweiten Besuch der Kathedrale auf meine Todo-Liste setzen.

Vor gut zehn Jahren zeigte der WDR im Rahmen der Wissenssendung Planet Wissen eine kleine Dokumentation zum Kölner Dom. Da ich sie als sehr sehenswert empfand, habe ich sie dann irgendwann einmal auf YouTube hoch geladen.

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Der Spion vom Pariser Platz

Mit dem Granulat Zyklon B, das hochgiftige Blausäure freisetzt, ermordeten die Nazis unzählige Menschen. Getestet wurde die verheerende Wirkung des vom Frankfurter IG-Farben-Konzern produzierten Zyklon B bereits 1941 an Kriegsgefangenen. Die streng geheimen Informationen über die Giftgasproduktion in Deutschland wurden schon früh an die Amerikaner verraten. Die Dokumentation des amerikanischen Journalisten Scott Christianson und seines deutschen Kollegen Egmont R. Koch untersucht in diesem Zusammenhang die Rolle des deutschen Wirtschaftsberaters Erwin Respondek.

Am 3. September 1941 führte die SS im Konzentrationslager Auschwitz ein streng geheimes Experiment durch, das den Beginn der Shoah markierte. Mehrere Hundert Kriegsgefangene wurden mit Zyklon B ermordet, einem Granulat, das hochgiftige Blausäure freisetzt. Wenige Wochen später übergab der Repräsentant des deutschen IG-Farben-Konzerns in der Schweiz in seiner Villa am Vierwaldstätter See amerikanischen Kurieren streng geheime Dokumente über Hitlers Giftgasproduktion, auch über das von den IG Farben produzierte Zyklon B. Gelangten auf diesem Wege schon früh Informationen über die geplante sogenannte „Endlösung der Judenfrage“ in die USA?
In den USA war Blausäure schon 1924 zur Exekution von Menschen eingesetzt worden. Damals starb im Staatsgefängnis von Nevada erstmals ein Straftäter durch das Giftgas. In den 30er Jahren forschte das amerikanische Chemieunternehmen Du Pont über Blausäure als Insektenkiller, aber auch als Mittel der Wahl für Hinrichtungen in der Gaskammer. Du Pont stand dabei in engem Informationsaustausch mit den Experten des IG-Farben-Konzerns in Frankfurt. Diese Beziehungen blieben sogar bestehen, nachdem Amerika im Dezember 1941 in den Krieg gegen Hitler-Deutschland eingetreten war.
Die Dokumentation erzählt in diesem Zusammenhang auch die einzigartige Geschichte des deutschen Wirtschaftsberaters Erwin Respondek, der erst an den Kartellvereinbarungen zwischen IG Farben und Du Pont beteiligt war, dann zum Spion wurde und die Amerikaner mit Geheimnissen über Hitlers Giftgasproduktion versorgte. Respondek residierte in einem Büro am Pariser Platz in Berlin, direkt neben der US-Botschaft. Mit den meist handschriftlichen Dossiers in der Aktentasche ging er die paar Schritte hinüber, in vollem Bewusstsein, dass dies ein tödliches Risiko bedeutete. Die Amerikaner jedoch, so stellte sich später heraus, misstrauten seinen Angaben. Nach dem Krieg geriet Respondek schnell in Vergessenheit – auch in Washington.

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Germany – Made in USA

Germany made in USA (Bitte MSM-Propaganda ignorieren!)
Der Krieg ist vorbei. Deutschland gleicht einem Trümmerhaufen. Doch schon bald setzt der Wiederaufbau ein – initiiert und tatkräftig unterstützt von den Alliierten, allen voran den USA. Luftbrücke für die Berliner, Care-Pakete und Marshall-Plan sind die Mittel. Was aber sind die Ziele?
Bislang unveröffentlichte Dokumente enthüllen einen „Psychologischen Strategieplan für Deutschland“, gesteuert und finanziert von der CIA. Der US-Geheimdienst beeinflusste die deutsche Kulturszene, unterstützte Medien, baute Gewerkschaften auf und bezahlte Politiker.

Ein Film von Joachim Schröder

http://www.phoenix.de/germany_made_in…

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