Christliche Werte

Ausgehend von dem erhöhten Zuzug von Flüchtlingen vor drei Jahren, ist vor allem aus dem konservativen bis eher rechten politischen Spektrum vermehrt zu vernehmen, dass Deutschland seine christlichen Werte verteidigen muss. In der ganzen Debatte um die christlichen Werte ist aber immer dann, wenn ich diese in den Medien verfolgt habe, nie erläutert worden was die Werte denn nun genau sind. Da ich persönlich durch mein Elternhaus aber auch nie Teil irgendeiner Glaubensgemeinschaft gewesen bin, fehlt mir leider das theologische Grundwissen dazu was sie denn nun genau sind. Zum Glück für mich hat Kabarettist Hagen Rether in der aktuellen Ausgabe seines Programms „Liebe“ mal die Frage gestellt und differenziert, wie wir die christlichen Werte verteidigen wollen oder gar müssen. Sind also nun die christlichen Werte für die Flüchtlinge und Einwanderer Deutschlands zu verteidigen, oder müssen die christlichen Werte gegen die Flüchtlinge und Einwanderer verteidigt werden? Es steht aber zu befürchten, dass die, die diese Verteidigung einfordern, sie nur als Vorwand ihrer eigenen Angst vor den Zuwanderern, Flüchtlingen und alles andere Fremde schieben. Nur eines steht fest: Diese Menschen kommen nicht nach Deutschland, um uns unsere Werte weg zu nehmen, sondern sind gerade in diesen Zeiten einmal mehr auf sie angewiesen.

Inhalt rechtspopulistischer Parteien

Thomas Brandt ist Sozialkundelehrer und erteilt dem Holgi in seinem wrint-Podcast hin und wieder mal Politikunterricht. In der Folge WR714 wird thematisch mal ein Exkurs nach Links gemacht. Dabei gibt Thomas Brandt in einem kleinen Seitenhieb auf die Rechten und den modernen rechtspopulistischen Parteien wie der Alternative für Deutschland folgende Analyse ab.:

Das Problem ist, dass dieses klassische Rechts heutzutage eigentlich nur noch für Konservativ steht. Früher stand das für nationalistisch und kaisertreu. … Der rechte Inhalt der AfD ist primär so eine Volksversteifung, die primär in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg und im Jahre 2017 eigentlich nur noch funktioniert, weil es irgendwie eine pseudo-gekränkte Ehre von Menschen gibt, die nicht mehr den Zweiten Weltkrieg erlebt haben.

Auch ich finde: Schön formuliert!

Die Freiheit stirbt mit Sicherheit

Da habe ich es doch tatsächlich wieder verprokrastiniert den Artikel zeitnahe zu verfassen.

Am letzten Samstag den 30. Juni fand wieder im Rahmen der ‚Freiheit statt Angst‘ Kampagne eine Demonstration zur Bewahrung der Informationellen Selbstbestimmung und gegen die Einführung der Vorratsdatenspeicherung statt. Diese Demo war diesmal nur eine Station in einer ganzen Tournee von Demonstrationen durch Deutschland. Auch wenn der Sprecher in der Kundgebung davon sprach, dass wohl die Bewegung immer größer werde, so muss man ganz klar sagen, dass mit rund 300 Teilnehmer diese Veranstaltung gegenüber den Vorherigen deutlich kleiner gewesen war. Mein Eindruck ist gewesen, dass durch die erst kürzlich zurückliegenden Nachrichtenlage einfach der Zuspruch aus der Bevölkerung zurück gegangen ist und eher eine Resignation zu den Themen zu verspüren ist. Die Vorratsdatenspeicherung soll durch die Große Koalition nun doch verabschiedet werden. Dennoch waren unter den Teilnehmern im wesentlichen Anhänger der oppositionierenden Parteien dabei. Der Demonstrationszug begann kurz nach 13:00 Uhr pünktlich am Wiesenhüttenplatz in der Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofes. Einen ersten Zwischenstopp mit Kundgebung gab es am Schauspielhaus. Danach ging es über die Hauptwache in Richtung Alte Oper, wobei wegen einer anstehenden Parallelveranstaltung auf der Fressgass unser Zug wieder durch unbelebte Seitengassen gelotst wurde. An der Alten Oper fand dann die Abschlusskundgebung statt, mit der auch um kurz vor 16:00 Uhr die Veranstaltung ihren Schluss fand.

"Die Freiheit stirbt mit Sicherheit"-Demonstration

Redner waren unter anderem:

  • Dr. Ulrich Wilken, Mitglied des Hessischen Landtags, rechtspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke
  • Christian.Bethke, Sprecher des Frankfurter Kollegium e.V
  • Hajo Köhn, Sprecher der Gruppe Neue Geldordnung
  • Prof. Dr. Dr. Helge Peukert, Professor für Finanzwissenschaft und Finanzsoziologie an der Universität Erfurt
  • Prof. Dr. Peter Wedde, Professor für Arbeits- und Datenschutzrecht an der Fachhochschule Frankfurt
  • Wieland Dietrich, Hautarzt in Essen, Vorsitzender der Freien Ärzteschaft e. V.

"Die Freiheit stirbt mit Sicherheit"-Demonstration

Link zu weiterführenden Informationen des Vereines Digitalcourage e.V.

Richard von Weizsäcker

„Die Bitte an die jungen Menschen lautet: Lassen Sie sich nicht hineintreiben in Feindschaft und Hass gegen andere Menschen, gegen Russen und Amerikaner, gegen Juden oder Türken, gegen Alternative und Konservative, gegen Schwarz oder Weiß. Lernen Sie miteinander zu leben, nicht gegeneinander.“

Richard von Weizsäcker, *15. April 1920 † 31.01.2015, Bundespräsident a.D.

Freiheit statt Angst 2014

Am Freitag den 30. August fand in Berlin wieder die inzwischen alljährige Freiheit statt Angst Demonstration statt. Diese war meine erste Demonstration in Berlin, bei der ich dabei gewesen bin. Zu viert und mit reichlich Schildern sind wir vom Chaos Computer Club Frankfurt nach Berlin gefahren um dort mit zu marschieren. Mit unseren Schildern, welche zum wiederholten Mal mit großer Aufmerksamkeit zum Einsatz kamen, hatten wir es auch in diverse Medien wie zum Beispiel Spiegel Online oder der Tagesschau geschafft. Als Gastredner wurde unter anderen der ehemalige Bundesdatenschutzbeauftragter Peter Schaar und der Crypto-Analyst Jacob Appelbaum eingeladen. Wie aus der Berichterstattung später zu erfahren war, war die Anzahl der Teilnehmer mit ca 6500 Demonstranten wie in den letzten Jahren zuvor weiter abgenommen. Gerade in Hinblick auf die im Jahr 2013 durch Edward Snowden an die Öffentlichkeit getragenen Ausspähprogramme der NSA, ist es schade, dass die Aufmerksamkeit und das damit verbundene Interesse der Bevölkerung in Bezug Privatsphäre und Freiheitsrechte abnimmt.

Untitled

Einen sehr schönen Abschluss erfuhr der Tag aus meiner Sicht darin, dass wir noch zu der zur FSA2014 veranstalteten Party in der c-base teilnahmen. Dort bekamen wir exklusiv für uns als Hackerspace einen Rundgang durch den nur für Mitglieder zugänglichen Kreativbereich, der uns beinahe nicht mehr aus Staunen heraus brachte.

Anbei ein Link mit ein paar Fotos, welche ich auf der Demo geschossen habe.

Der Spion vom Pariser Platz

Mit dem Granulat Zyklon B, das hochgiftige Blausäure freisetzt, ermordeten die Nazis unzählige Menschen. Getestet wurde die verheerende Wirkung des vom Frankfurter IG-Farben-Konzern produzierten Zyklon B bereits 1941 an Kriegsgefangenen. Die streng geheimen Informationen über die Giftgasproduktion in Deutschland wurden schon früh an die Amerikaner verraten. Die Dokumentation des amerikanischen Journalisten Scott Christianson und seines deutschen Kollegen Egmont R. Koch untersucht in diesem Zusammenhang die Rolle des deutschen Wirtschaftsberaters Erwin Respondek.

Am 3. September 1941 führte die SS im Konzentrationslager Auschwitz ein streng geheimes Experiment durch, das den Beginn der Shoah markierte. Mehrere Hundert Kriegsgefangene wurden mit Zyklon B ermordet, einem Granulat, das hochgiftige Blausäure freisetzt. Wenige Wochen später übergab der Repräsentant des deutschen IG-Farben-Konzerns in der Schweiz in seiner Villa am Vierwaldstätter See amerikanischen Kurieren streng geheime Dokumente über Hitlers Giftgasproduktion, auch über das von den IG Farben produzierte Zyklon B. Gelangten auf diesem Wege schon früh Informationen über die geplante sogenannte „Endlösung der Judenfrage“ in die USA?
In den USA war Blausäure schon 1924 zur Exekution von Menschen eingesetzt worden. Damals starb im Staatsgefängnis von Nevada erstmals ein Straftäter durch das Giftgas. In den 30er Jahren forschte das amerikanische Chemieunternehmen Du Pont über Blausäure als Insektenkiller, aber auch als Mittel der Wahl für Hinrichtungen in der Gaskammer. Du Pont stand dabei in engem Informationsaustausch mit den Experten des IG-Farben-Konzerns in Frankfurt. Diese Beziehungen blieben sogar bestehen, nachdem Amerika im Dezember 1941 in den Krieg gegen Hitler-Deutschland eingetreten war.
Die Dokumentation erzählt in diesem Zusammenhang auch die einzigartige Geschichte des deutschen Wirtschaftsberaters Erwin Respondek, der erst an den Kartellvereinbarungen zwischen IG Farben und Du Pont beteiligt war, dann zum Spion wurde und die Amerikaner mit Geheimnissen über Hitlers Giftgasproduktion versorgte. Respondek residierte in einem Büro am Pariser Platz in Berlin, direkt neben der US-Botschaft. Mit den meist handschriftlichen Dossiers in der Aktentasche ging er die paar Schritte hinüber, in vollem Bewusstsein, dass dies ein tödliches Risiko bedeutete. Die Amerikaner jedoch, so stellte sich später heraus, misstrauten seinen Angaben. Nach dem Krieg geriet Respondek schnell in Vergessenheit – auch in Washington.

Direktlink

Germany – Made in USA

Germany made in USA (Bitte MSM-Propaganda ignorieren!)
Der Krieg ist vorbei. Deutschland gleicht einem Trümmerhaufen. Doch schon bald setzt der Wiederaufbau ein – initiiert und tatkräftig unterstützt von den Alliierten, allen voran den USA. Luftbrücke für die Berliner, Care-Pakete und Marshall-Plan sind die Mittel. Was aber sind die Ziele?
Bislang unveröffentlichte Dokumente enthüllen einen „Psychologischen Strategieplan für Deutschland“, gesteuert und finanziert von der CIA. Der US-Geheimdienst beeinflusste die deutsche Kulturszene, unterstützte Medien, baute Gewerkschaften auf und bezahlte Politiker.

Ein Film von Joachim Schröder

http://www.phoenix.de/germany_made_in…

Direktlink

Race for the Cure 2013

Am Sonntag den 29. September 2013 findet der 14. Race for the Cure in Frankfurt statt. Ein Chaerity-Lauf, der auf das Thema Brustkrebs aufmerksam machen möchte. Er wird von dem SUSAN G. KOMEN DEUTSCHLAND e.V. organisiert und ausgerichtet. Ein Verein für die Heilung von Brustkrebs.
Konkret wird es einen Walk über 2 Kilometer und einen Lauf über 5 Kilometer geben.

Ich habe mich mal für den 2 Kilometer-Walk angemeldet. Mal sehen, ob ich es einigermassen unter die Ersten schaffe.

Hier gibt es alle Infos zum Frankfurter Lauf