Social Distancing und das Sandmännchen

Die Korona-Pandemie ist noch lange nicht vorbei und Abstandhalten – oder wie es seit der Korona-Krise als ‚Social distancing‘ bezeichnet wird – ist nach wie vor oberstes Gebot. Einer der mit großem Beispiel dabei voran schreitet, ist unser Sandmännchen. Dieser fliegt extra mit einem Mondauto in einer Rakete auf den Mond, um dort seinen Abendgruß via Telekonferenz in die Kinderzimmer zu senden. Aber wie viel Distanz ist es, wenn man vom durchschnittlich 300.000 Kilometer entfernten Erd-Trabanten in die Kinderzimmer Einblick bekommt?

Quelle YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=_w_KjcoXfaM

Nebenbei sei erwähnt, dass radioeins vom RBB einigen Puppengeschichten des Sandmännchens eine Stimme gegeben haben, daraus den ‚Sandmann für Erwachsene‘ kreiert haben und ihn ein wenig damit durch den Kakao ziehen.:

Quelle YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=kUIISpK8a6g&list=PL_yAXNIcOv_GXNOqstXAD1EjbEGkGuQZG

Menü-Auswahl des Betriebsrestaurants

Ich selber muss schon ganz schön aufpassen, dass ich beim Schreiben die Konzentration nicht verliere. Egal ob beim Schreiben mit Papier und Stift oder beim Tippen am Computer. Denn dort nehme ich auch gerne die eine oder andere nebenliegende Taste mit, so dass das Wort nicht mehr richtig lesbar ist. Wenn also ich nicht gerade noch Informationen mit anderen vertausche, dann sind schlicht und einfach nur die Worte falsch geschrieben.
Bei der Erstellung des wöchentlichen Menü-Plans hat die Restaurantleitung meiner Arbeitsstätte bei einem Gericht schlicht einen Buchstaben vergessen gehabt, aber so, dass das vorangestellt Adverb eine völlige neue Bedeutung erhält. So ist durch das Weglassen des Buchstaben W aus dem „Schwäbisches Linsengemüse …“ das „Schäbisches Linsengemüse …“ geworden. Aus dem Gericht mit regionalem Bezug eben ein Gericht mit voran gestellter Abwertung.

In diesem Kontext möchte ich dann doch mal auf meinen bis jetzt Lieblings-Blog-Post des gesamten Internets eingehen.
Die Podcasterin und Buchautorin Alexandra Tobor hat vor vielen Jahren ein tumblr-Blog begonnen, wo ich allein schon den Titel als ein sehr bemerkenswertes Gedicht halte.: „Kühlturmsprengung unter Palmen“ – Einfach nur grandios! – In dem Blog-Post um den es mir geht, hat Alexandra sich Gedanken gemacht, mit welchen Gerichten man das Menü ihrer Universitäts-Mensa ein wenig erweitern könnte. Deswegen zitiere ich mal ein paar wenige.:

1. Mongolische Schlodder-Pfanne mit Sprudelkruste

2. Pellhoden in geklöppelter Barschbartel-Soße

3. Geschreddertes mit tiefgekühlten Crunchy-Nutten im Pustelteig

4. Geschnackselte Blähkartoffel mit Zwiebelfasern und Wurstschaum-Kringeln

„Mensa-Menü, Auswah“l auf „Kühlturmsprengung unter Palmen“ bei tumblr

Da ist doch für jedes vor Tränen lachendes Auge etwas leckeres dabei.

Ihr Betriebsrestaurant wünscht allen Mitarbeitern einen Guten Appetit!

Links:
Kühlturmsprengung unter Palmen: Mensa-Menü, Auswahl
Alexandra Tobor (dt. Wikipedia)

Robert Gernhardt – Ach

Am vergangenen Dienstag hatte sich die hr2-Redaktion in der Sendung Der Tag mit dem Thema Tabus beschäftigt. Ein Tabu in der heutigen Zeit ist das Thema Tod.

Der Frankfurter Schriftsteller Robert Gernhardt hat kurz vor seinem eigenen Tod einen humorvollen direkten Umgang damit gesucht und gefunden.:

Direktlink

Links:
Sendung hr2 ‚Der Tag‘ – Die unsichtbare Grenze – neue und alte Tabus
Robert Gernhardt (dt. Wikipedia)

F. W. Bernstein: Das Landexamen

Am 23. Januar hatte die Redaktion von hr2 Der Tag die Sendung mit „#Dorfkinder – Vom Leben und Sterben auf dem Land“ betitelt. Anlass dazu war die gescheiterte Hochglanz-Kampagne von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner, die unter dem Hashtag #Dorfkinder das Leben auf dem Land bewerben wollte.
Die Redaktion hat für den humoristischen Teil der Sendung mal wieder ein wenig im Audio-Archiv gestöbert und vom Titanic-Mitbegründer F. W. Bernstein das Bühnenstück „Das Landexamen“ mit in die Sendung vertont. Ich glaube, dies verdeutlicht sehr genau, dass das Landleben eben nicht so ganz einfach ist.

Direktlink

Links:
hr2 Der Tag: „#Dorfkinder – Vom Leben und Sterben auf dem Land“
Archiv Titanic-Magazin
F. W. Bernstein (dt. Wikipedia)

Aufs Wohl bedacht? Gemeinnützigkeit und ihre Grenzen

Im hr2-Kultur-Radio hatten sie letzte Woche bei Der Tag als Thema die Gemeinnützigkeit von Vereinen in Deutschland. Ein eher trockenes Thema. Und wenn es um Geld geht, so hört bei vielen ja sprichwörtlich die Freundschaft auf und es gleitet sehr oft in Missgunst. Aber zum Glück hat die Redaktion wieder ihren Kollegen Rainer Dachselt zu Wort kommen lassen. Rainer Dachselt, seines Zeichens immer – wenn dieser in der Sendung zu Wort kommt – mit satirischen Beiträgen vertreten, hat sich mal ein paar Gedanken dazu gemacht, sich gegenüber dem Finanzamt als Person gemeinnützig einstufen zu lassen. Mal sehen ob das geklappt hat.:

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Link zur Sendung hr2-Kultur Der Tag: Aufs Wohl bedacht? Gemeinnützigkeit und ihre Grenzen