Letzten Sonntag am Grill

Ein Kunde wünschte sich sein Steak im inneren noch halb roh, also ein wenig blutig. Das ist bisher nichts neues, weil dies bei Steaks vom Rind, je nach dem persönlichen Geschmack, auch üblich ist. Aber da wir ausnahmslos Steaks vom Schwein angeboten haben, kam uns dieser spezielle Kundenwunsch schon ein wenig seltsam vor, wenn nicht sogar, nicht ganz so lecker. Deshalb fragte der Kollege der ihm sein Stück Fleisch vom Grill hohlen wollte:

„Möchtest Du dein halb rohes Steak in einem Brötchen oder zwischen zwei Teighälften?“

Guten Appetit!

Eindrücke von den MetaRheinMain ChasoDays 111b

Letztes Wochenende fanden ja an der TU Darmstadt die mrmcd111b statt und es war mal wieder sehr schön. Von den einzelnen Programmpunkten habe ich dieses mal allerdings nicht viel mitbekommen, da ich mich die drei Tage hauptsächlich am Grill verdingt und so für die Veranstaltung meine freiwilligen Dienste zur Verfügung gestellt habe. Das war auch O.K. so, denn so habe ich mir das Wochenende auch vorgestellt. Laptop dieses mal zu Hause lassen, ein wenig beim Catering mithelfen und Spaß dabei haben und letztendlich während der ganzen Zeit sich von der Atmosphäre ein wenig treiben lassen. Hierbei geht ein besonderer Dank an Tarfu und Zeri, die viel Geduld für mich am Grill aufgebracht hatten. Bis auf die Eröffnungs-Keynote und dem Closing-Event hatte ich dieses mal keine Lust auf irgendwelche Vorträge, so dass ich über deren Qualität jetzt keine Aussage machen kann. Vorträge, welche im großen Hörsaal stattfanden, kann man sich ja im Nachhinein aus dem Internet sowohl als Audio- oder Videopodcast herunterladen und irgendwann immer noch anhören. Dennoch bin ich aber in dieser Zeit ein wenig im Gebäude herum gekommen. So gab es am Freitagabend mit dem Live-Konzert von Pornophonique aus musikalischer Sicht gleich einen Höhepunkt, die exklusiv auch in diesen Jahr wieder für ein begeistertes Publikum sorgte, das völlig aus dem Häuschen war. Passende Fotos dazu gibt es hier. Schade dass das Wetter nicht ganz mit spielte, denn eigentlich sollte die Vorführung einer Teslaspule am selben Abend im freien vor dem Gebäudeeingangsbereich stattfinden. Durch den Regen wurde diese aber nass und musste dann erst einmal wieder abgebaut und ins trockene gebracht werden. Einen weiteren Versuch später im großen Hörsaal konnte ich später noch beiwohnen. Dieser war allerdings sehr ernüchternd, da die Spule aufgrund der restlichen Feuchtigkeit ihr ganze Leistung nicht entfalten konnte. Ein paar DJ’s sorgten mit Live-Gesang für eine Tanzbare Stimmung. Am Samstag wurde die Bühne mit der Musikanlage aus dem Treppenhaus nach vorne in das Foyer mit dem Infotresen verlagert, weil man den Platz für den Capture The Flag Konntest benötigte. Diese Lösung stellte sich meiner Meinung nach als sehr gelungen heraus, denn mit der Quasi-Bühne durch den seitlichen Treppenabsatz für den DJ, dem Projektionen an der gegenüber liegenden Raumecke unseres Haus-VJ’s und dem Getränketresen und der Sofaecke zum draußen chillen am arkadeähnlichem Treppenaufgang entstand ein sehr angenehmes Flair. Auch wenn die Musik ein klein wenig zu laut war. Am Sonntagnachmittag wurde dann alles verfügbare, was Lust und Laune hatte, mobilisiert um in der Darmstädter Innenstadt eine kleine Demonstration zur Wahrung unserer Bürgerrechte zu veranstalten. Neben den aufgezählten Sachen gab es noch einige andere Aktionen, die ich jetzt nicht noch aufzählen will, da ich ja schließlich auch nicht alles Bewusst wahrnehmen konnte. Ich hoffe, dass es beim nächsten Mal am besten gar nicht regnen tut, weil dann wird es bestimmt noch toller. Anbei noch ein paar weitere Links mit Fotos für die Eindrücke der diesjährigen vergangenen MetaRheinMain Chaosdays.

Online-Galerie #1

Online-Galerie #2

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Kloß & Spinne XIV

„Spielzeugroboter“ von Volker Struebing
httpv://www.youtube.com/watch?v=YU9xSim-uKE&hl=en&fs=1

Hat seit der letzten Folge zwar etwas länger gedauert, aber trotzdem wieder lustig. Wer sie noch nicht kennt, kann sich auch die ersten dreizehn Folgen ruhig mal anschauen.

Kloß & Spinne – Teil 1: Computer kaputt
Kloß & Spinne – Teil 2: Klimakatastrophe
Kloß & Spinne – Teil 3: Gehacktes!
Kloß & Spinne – Teil 4: Die Hölle…
Kloß & Spinne – Teil 5: Eulen für Athen!
Kloß & Spinne – Teil 6: Verliebt!
Kloß & Spinne – Teil 7: Bloß gut, dass Nazis böse sind
Kloß & Spinne – Teil 8: Verliebt und zugenäht!
Kloß & Spinne – Teil 9: Arbeit, Geißel der Menschheit
Kloß & Spinne – Teil 10: Die Jugend von heute
Kloß & Spinne – Teil 11 : Träume
Kloß & Spinne – Teil 12: Sex’n Kloß’n Rosenkohl
Kloß & Spinne – Teil 13: Geld

MetaRheinMain ChaosDays 111b

mrmcd 111b logo

Mit den MetaRheinMain Chaosdays 111b gibt es auch in diesem Jahr wieder einen vom c3f2m Frankfurt, CCCmz (Mainz/Wiesbaden), der Hochschulgruppe Chaos Darmstadt, dem Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung und weiteren regionalen Gruppen des Rhein-Main-Neckargebietes organisierten jährlich stattfindenten Kongress. Die MRMCD’s finden dieses Jahr vom 05.-07. September 2008 an der Technischen Universität Darmstadt statt. Drei Tage lang werden Vorträge, Diskussionen, Workshopos und ein Hackcenter mit den Themenschwerpunkten Journalismus, Gesellschaft und Technik geboten.
Einen kompletten Call for Papers mit allen relevanten Informationen gibt es als PDF-Dokument bzw. alle näheren Info’s zur Veranstaltung unter http://mrmcd.metarheinmain.de und dem dazu gehörigem Wiki.
Eine kleine aber sehr gemütliche Veranstaltung, die ich nur weiter Empfehlen kann.

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Einstieg in FreeBSD und Ports

Seit langer Zeit setze ich mich nun mal wieder ein wenig mit FreeBSD auseinander. Ist es fast schon zwei Jahre her, das ich zum ersten Mal von diesem Unix-ähnlichen Betriebssystemen der BSD-Linie hörte. Damals hatte ich mir zum ausprobieren mal die CD ISO-Images aus dem Internet herunter geladen und unter Windows als VM-Ware installiert. Da ich zu diesem Zeitpunkt unter Windows als natives Host-Betriebssystem keine Verbindung zum Internet mehr genutzt habe, habe ich mich also lediglich auf die auf den CD’s enthaltener Software beschränkt. Es war mir aber zu meinem großen Erstaunen möglich, zu dem Zeitpunkt als Linux-Neuling ein noch mehr Textorientiertes Betriebssystem von Grund auf zu installieren und mit Gnome mal eine grafische Oberfläche ein zu richten. Mir konnte zu dieser Zeit mit Grund noch nicht bewusst sein, welche Wirkung Befehle wie make install clean auf Dateien im /usr/ports/ Unterverzeichnis haben.
Vor ungefähr einem Jahr habe ich dann mal ein Basissystem von FreeBSD ohne den grafischen Werkzeugen nativ auf meinem Computer installiert, um mal mit Hilfe einer Anleitung einen eigenen an die Maschine angepassten Kernel zu kompilieren. Aufgabe war es, alle unnötigen Netzwerk- und SCSI-Treiber aus der Kernelkonfiguration aus zu schließen, damit der Kernel Ressourcenschonender gebootet werden kann. Auch dieser Installation stand keine Verbindung zur Verfügung, da ich mich zu dieser immer noch über PPPoE ins Internet einwählte. Seit dem ruhte das Unternehmen FreeBSD in meiner PC-Hobby-Kiste, obwohl ich spätestens bei der Kernelkompiliererei feststellte, dass es sich mit BSD-Linie unter den Freien Unixen, um Betriebssysteme handelt, die das Prinzip der Distribution bewusst konsequenter weiterführen, in dem sie schon während der vollständigen Basisinstallation alle nötigen Entwicklungswerkzeuge mitliefern, damit man direkt im Anschluss seine Programme aus dem Quellcode in Binärform übersetzen kann.
Vor einigen Tagen habe ich nun die Aktuelle Version 7.0 von FreeBSD aus dem Netz heruntergeladen und auf einem kleinen HP-Compaq Büro-Desktop mit einer 2,8 GHz Pentium 4 CPU installiert. Bisweilen konnte ich schon viele weitere Grundkenntnis im Umgang, Einrichtung und Verwaltung eines BSD-System auf der Textkonsole mit Hilfe von NetBSD erlangen. Ich glaube, über die Erfahrungen mit NetBSD werde ich sicherlich noch in einem extra Artikel berichten. Eine davon war das kompilieren von einem weiteren angepassten Kernel und dem Übersetzen von Programmen aus einem Source-Verzeichnis.
Was mir aber bisher als eine Art kleine Hexerei vor kam, war der Umgang mit den Ports unter FreeBSD. Der Erfahrung mit NetBSD nach, ist es schließlich ein Verzeichnis von Paketquellen, welche immer die jeweils nach Version aktuell gepatchten Quellarchive von den jeweiligen Projektseiten herunterlädt und dann in Binärform übersetzt und installiert. Unter NetBSD heißt das Ganze pkgsrc. Das Ports-System unter FreeBSD hat allerdings die Möglichkeit, dass man es über zusätzliche aus der Ports-Kollektion stammenden Zusatz- und Hilfswerkzeugen besser und komfortabler verwalten kann.
Will man also nach meinem bisherigen Kenntnisstand sich ein FreeBSD frisch installieren und aus aktuellen Quellen schöpfen, geht man wie folgt vor.

1. Das besorgen einer CD oder eines ISO-Images des aktuellen Release
2. Bei der Installation im Punkt Installationsumfang Alles wählen. Wenn man den Rechner nur als Server nutzen möchte, kann man aber den Teil der X enthält guten Gewissens weglassen.
3. Bei der der Wahl des Installationsmedium am Besten einen FTP oder HTTP-Mirror wählen. Ich beschränke mich meistens auf Netzinstallationen übers Internet. Desto weniger CD’s müssen gebrannt werden.
4. Auf die Frage des Installationsdialog, ob man denn die Ports-Sammlung installieren möchte, kann man Ja antworten. Darauf wird aber noch eingegangen.
5. Auf die Frage des Dialogs, ob man denn schon Binärprogramme mit installieren möchte, wählt man Ja, braucht aber keine in der Auswahl markieren. Es werden dennoch ein paar Bibliotheken installiert.
6. Nach dem ersten Reboot zusehen, dass man su wird.
7. Das Hilfswerkzeug Portsnap zur Verwaltung der Ports mit pkg_add -r portsnap installieren.
8. Mit portsnap fetch den komprimierten Snapshot nach /var/db/portsnap herunterladen.
9. Mit portsnap extract wird das ganze in den Ordner /usr/ports entpackt und mit portsnap update aktualisiert.

Danch kann man nun wie wild in die Ports gehen und mit make install clean weiter Programme sich frisch kompilieren und installieren. Unter /usr/ports/ports-mgmt/ befinden sich einige Werkzeuge um sein Port-Verzeichnis aktuell zu halten. Zum Beispiel mit portmanager -u. Will man sein System, auf dem schon eine Menge Programme installiert sind (unter Umständen mit X) mit portsnap einen neuen Baum installieren und aktualisieren, so wird dies eine recht lange Zeit in Anspruch nehmen, da alle Pakete ja erst wieder neu kompiliert werden.
In diesem Zusammenhang möchte ich mal auf das von FreeBSD eigene Handbuch verweisen, dass sowohl für den Einsteiger – der schon einige Grundkenntnisse und den Umgang mit der Konsole mitbringen sollte – als auch für den Profi geeignet ist. Denn es vermittelt einem in Form einer Schritt für Schritt Anleitung die Anwendung des Betriebssystem. Geht dabei aber auf die technischen Details verständlich ein.

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